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Jobs-Ticker

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Energielandschaft AnnA e.V.

ProEnergeticon e.V. und GABI e.V. ist jetzt Eins

Das Grube Anna Bergbauinformationszentrum, kurz GABI e.V. und der ProENERGETICON e.V. gehen gemeinsame Wege. Der Zusammenschluss der beiden engagierten Vereine ist eine logische Konsequenz aus gemeinsamen Zielen und Projekten. Beiden geht es um die Wahrung der Industriegeschichte unserer Region und um die Förderung des ENERGETICON. Auf gemeinsamen Mitglieder-versammlungen wurde die Verschmelzung des Pro ENERGETICON mit GABI nach langer, gründlicher Vorbereitung beschlossen. Mit der neuen gemeinsamen Satzung ändert sich der Vereinsname von GABI in „Energielandschaft Anna e.V.“ und dem Zusatz „Bergbau – Klima – Zukunft“. Sobald die Änderung des Vereinsnamens und die neue Satzung ins Vereinsregister eingetragen sind, soll auf einer weiteren Mitgliederversammlung der neue Vorstand gewählt werden.

 

Mehr Informationen finden Sie hier.

Anna

 

Der gemeinnützige Förderverein des ENERGETICON initiiert, realisiert und finanziert eigene Projekte, die die Kernausstellung des ENERGETICON und seine Umgebung gestaltet und anbindet. Er akquiriert ebenfalls Finanz- und Sachspenden zur Umsetzung. Er unterstützt den Betrieb und die Fortentwickung durch eigene Projekt- und Veranstaltungsvorschläge, er gibt diese direkt an die Gesellschafterversammlung der gGmbH. Der Verein ist zusätzlich Motor für eine lebendige Programmgestaltung des ENERGETICON.

 

Die Anzahl der Mitglieder wächst zunehmend und bildet ein breites Spektrum gesellschaftlicher Gruppierungen ab. 

Mitglied können Sie privat oder als Firma werden.

Als persönliches Mitglied haben Sie folgende Vorteile:

- Sie haben freien Eintritt in das Energie-Erlebnis-Museum (ohne Besucherbegleiter).

- Sie haben das Initiativrecht sich mit Ideen und Anregungen zu Betrieb und Gestaltung des ENERGICON einzubringen.

- Sie werden auf den Mitgliederversammlungen des Vereins aus erster Hand über Betrieb und Planungen informiert.

- Sie erhalten automatisch den Newsletter.

 

Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular.

 

In der Vergangenheit wurden folgende Projekte umgesetzt:

 

Sonnenring

Sonnenring

Die Stahlskulptur auf dem Kreisverkehr Herzogenrather Straße / Konrad-Adenauer-Allee symbolisiert in Form einer Metamorphose die Energeiwende vom Kohlenzeitalter hin zum Zeitalter regenerativer Energieversorgung. Einerseits weckt sie Assoziationen an ein Fördergerüst des Bergbausmit Seischeibe und Seilen, andererseits erinnert sie an Sonne, die ihre Strahlen zur Erde schickt. Die exponierte Lage macht sie aus allen Richtungen zu einem Blickfang für die Besucher des ENERGETICON.

 

 

Weg der Energie

Der "Weg der Energie" führt als Fußweg durch den Annapark vom Standort des ehemaligen Franzschachts bis hin zum ENERGETICON. Fünf große Stelen mit Fotografien und Texten, visualisieren die vergangene Kohlezeit auf dem heutigen Annapark-Quatier. Sie illustrieren die früheren Übertageanlagen des Verbundbergwerks und damit die große Epoche der fossilen Energiewirtschaft auf Anna.

 

Der Weg der Energie ist ein Teil der geführten und individuell buchbaren Fördergerüstführung.

weg
schwarzes Gold

Schwarzes Gold

Die Ausstellung „Schwarzes Gold“ im Saal der östlichen Förderung des Fördermaschinenhauses zeichnet anhand von Fotografien, Grafiken und historischen Textdokumenten die Geschichte des Aachener Steinkohlenreviers, also des Inde- und Wurmreviers nach. Da diese durch den Eschweiler Bergwerksverein wesentlich mitgestaltet wurde, schildert die Ausstellung naturgemäß auch einen großen Teil dessen bewegter  Unternehmensgeschichte. Der Schwerpunkt der Darstellung liegt, dem Standort der Ausstellung geschuldet, auf den großen Alsdorfer Bergwerken Anna und Maria.

 

Um die Recherche der historischen Grafiken und Dokumente kümmerte sich neben Hans Vorpeil das Mitglied Rudolf Bast, der auch die erläuternden Texte verfasste. Die Visualisierung wurde von den Pixelcowboys übernommen. 

 

 

Dokumentation 1930

In der Waschkaue des ENERGETICON erinnert eine vom Förderverein geschaffene Dokumentation an das große Grubenunglück vom 21. Oktober 1930. In den frühen Morgenstunden, die Frühschicht war gerade eingefahren, erschütterte eine gewaltige Explosion die Grube Anna II in Alsdorf. Eine Feuerwalze raste durch das Bergwerk und durch den Eduardschacht nach oben. Dort stürzte das Fördergerüst um und zertrümmerte Teile des Kauengebäudes mit dem Bürotrakt.

 

Allein an diesem Unglückstag sind 271 Bergleute und Bergbaubeschäftigte gestorben, die meisten davon untertage. Mehr als 300 Menschen wurden verletzt, von denen viele an den Tagen nach dem Unglück gestorben sind. Insgesamt hat die Explosion fast 300 Menschen das Leben gekostet.

 

 

gedenktafel
illustration

Illustration Fördergerüst

Der Förderverein hat einen weiteren Baustein zum Ausbau der Angebote des ENERGETICON beigesteuert. Auf der Besucherplattform des Fördergerüstes Hauptschacht wurden zwei große Fotografien befestigt. Diese zeigen die gewaltigen Veränderungen, die das Annagelände in nur 25 Jahren erfahren hat. Auf einem ist das Verbundwerk Anna in vollem Betrieb mit seinen mächtigen Übertagebauten zu sehen, das andere Bild stellt den heutigen Zustand mit dem großflächigen Annapark, den neuen Erschließungsstraßen und vielen Neubauten dar.

 

Die Besichtigung des Fördergerüsts ist ein Teil der geführten und individuell buchbaren Fördergerüstführung.

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