Samstag 18 Nov 2017
  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size

Die Geschichte von Sonne & Erde

Die Sonne: Unser energetisches Zentralgestirn.

Die Geschichte von Sonne und Erde

Solare Energieschatzkammer in der Schmiede 

Die Geschichte des fossil-industriellen Zeitalters

Als das ENERGETICON noch ein Bergwerk war: das ehemalige Steinkohlenbergwerk Anna II

Energiewende

Solarkraftwerk vor dem Braunkohlekraftwerk Weisweiler

Die Geschichte des regenerativ-industriellen Zeitalters

Solarturm-Kraftwerk der DLR in Jülich. Foto: DLR

Die Geschichte des regenerativ-industriellen Zeitalters

Regenerative Energien im OG-Kaue © Foto: T. Mayer

Führungen im ENERGETICON

Führung einer Seniorengruppe im Untertagebereich

Führungen im ENERGETICON

Eine Gruppe übertage

Tagungsort ENERGETICON

Kongress des Fraunhofer Instituts für Lasertechnik ILT, Aachen

Diskussionsforum ENERGETICON

Wirtschaft und Wissenschaft: Energiedialog

Klassik im ENERGETICON

Mai Klassik Festival: Trio Testore

Jazz im ENERGETICON

 Samuel Schürmann und "Swing it" 

Rock im ENERGETICON

Städteregionales Kulturfestival: SignalX-Performance

Theater im ENERGETICON

GRETA - das junge Grenzlandtheater Aachen

Kunst im ENERGETICON

Fotoausstellung "Energiereich - Bergbau"

Die Gebäude des ENERGETICON

Fördermaschinenhaus, Schmiede und Kaue © Foto: T. Mayer

Bistro Eduard

Die kulinarische Adresse im Schmiedegebäude des ENERGETICON.

Drucken

Projekte des Fördervereins

Der Förderverein Pro ENERGETICON initiiert, realisiert und finanziert eigene Projekte, die die Kernausstellung des ENERGETICON, seine Umgebung, die Energielandschaft AnnA (ELA) mit Annapark und Haldenlandschaftspark AnnA (HLP), gestalten und anbinden. Er akquiriert ebenfalls Finanz- und Sachspenden zur Umsetzung. Bisher handelt es sich um folgende Projekte :

Die Stahlskulptur  „Sonnenring“ auf dem Kreisverkehr Herzogenrather Straße / Konrad-Adenauer-Alle symbolisiert in Form einer Metamorphose die Energiewende vom Kohlenzeitalter hin zum Zeitalter regenerativer Energieversorgung. Einerseits weckt sie Assoziationen an ein Fördergerüst des Bergbaus mit Seilscheibe und Seilen, andererseits erinnert sie an die Sonne, die ihre Strahlen zur Erde schickt. Die exponierte Lage der Skulptur macht sie aus allen Richtungen zu einem ersten Blickfang für Besucher des ENERGETICON.

Sonnenring

Der Entwurf des Mitglieds Pixelcowboys basiert auf einer Idee von Mitglied Hans Vorpeil. Die Ausführung erledigte das Mitglied Verein für allgemeine und berufliche Weiterbildung (VabW).

 

Bei seiner Eröffnung im September 2014 hatte das Energiemuseum einen langen und komplizierten Weg der Projektentwicklung hinter sich. In der 50seitigen Chronik „ENERGETICON – eine Idee und die erfolgreiche Verwirklichung“ hat Mitglied Hans Vorpeil, der selber zu den Ideengebern des Projektes gehört, aus seiner Sicht diese 14 Jahre Revue passieren lassen. Die Visualisierung erledigte das Mitglied Pixelcowboys.

Der Pro Energeticon e.V. stellt die Chronik der Entwicklung vor

 

 

Der „Weg der Energie“ begleitet in seinem ersten Bauabschnitt als Fußweg den Annapark vom Standort des ehemaligen Franzschachtes bis hin zum ENERGETICON. Fünf große Stelen mit Fotografien und Texten, visualisieren die vergangene Kohlezeit auf dem heutigen Gelände des Annapark-Quartiers. Sie illustrieren die früheren Übertageanlagen Verbundbergwerks Anna und damit die große Epoche der fossilen Energiewirtschaft auf Anna. Der „Weg der Energie“ ist Teil der ENERGETICON-Exkursion „Annapark und Fördergerüst“. In einem späteren zweiten Bauabschnitt soll der „Weg der Energie“ vom ENERGETICON auf das Plateau der Halde Anna (Noppenberg) fortgeführt werden. Er verbindet damit Anfangs- und Endpunkt der größten Geotransformation des Rheinischen Kohlreviers von über 1000 Meter (Tiefe Franzschacht: 960 m; Höhe Halde Anna: 108 m).

Weg der Energie 

Nach einer Idee von Mitglied Hans Vorpeil erfolgte die Visualisierung durch das Mitglied Pixelcowboys. Die Texte steuerten die Mitglieder Rudolf Bast und Hans Peter Thelen bei. Die Ausführung erledigte Firma Vorpeil.

 

Die Ausstellung „Schwarzes Gold“ im Saal der östlichen Förderung des Fördermaschinenhauses zeichnet anhand von Fotografien, Grafiken und historischen Textdokumenten die Geschichte des Aachener Steinkohlenreviers, also des Inde- und Wurmreviers nach. Da diese wesentlich mitgestaltet wurde durch den Eschweiler Bergwerksverein, schildert die Ausstellung naturgemäß auch einen großen Teil dessen bewegter  Unternehmensgeschichte. Der Schwerpunkt der Darstellung liegt, dem Standort der Ausstellung geschuldet, auf den großen Alsdorfer Bergwerken Anna und Maria. Die Ausstellung wird regelmäßig im Rahmen der so genannten Steigerführungen des ENERGETICON besichtigt.

Schwarzes Gold

Die Idee zur Ausstellung lieferte Mitglied Hans Vorpeil. Um die Recherche der historischen Grafiken und Dokumente kümmerte sich neben Hans Vorpeil das Mitglieder Rudolf Bast, der auch die erläuternden Texte verfasste. Die Visualisierung erledigte das Mitglied Pixelcowboys. 

 

Gedenkstätte 1930

Auch wenn er schon 86 Jahre zurückliegt, er schwebt auch heute noch wie ein Trauma über der Stadt Alsdorf, der 21. Oktober 1930. Die Katastrophe einer Schlagwetterexplosion auf Anna II raubte 271 Bergleuten das Leben, 300 erlitten Verletzungen. Das umstürzende Fördergerüst des  Eduardschachts zertrümmerte große Teile des Kauengebäudes mit Bürotrakt, und erschlug dabei unter anderem den Betriebsführer Übertage August Kleine, der dort sein Büro hatte.

Erinnerungsstätte_1

Nur 30 Meter vom Unglücksschacht entfernt, in der ehemaligen Schwarzkaue, hat der Förderverein des ENERGETICON eine Erinnerungsstätte für dieses dramatische Ereignis Alsdorfer Stadtgeschichte aber auch allgemeiner Bergbaugeschichte errichtet. Die zweiteilige Installation besteht einerseits aus einer Gedenktafel mit den Namen der damals Verstorbenen und andererseits aus einem Großmosaik des seinerzeit renommierten Künstlers Wilhelm Geißler aus Köln. Geißler schuf dieses beeindruckende Untertagemotiv 1934. Das Werk hat im ENERGETICON nun seinen endgültigen Bestimmungsort erreicht, nachdem es über Jahrzehnte in den Gymnasien der Stadt Alsdorf (Gymnasium Brotfabrik, Neues Gymnasium Ofden) installiert war. Anstelle eines weiteren Umzugs in das künftige Gymnasium am Annapark, fand das Kunstwerk den Weg an den Ort der Katastrophe.

 

Blickpunkt Hauptschacht

Der Pro ENERGETICON-Förderverein hat einen weiteren Baustein zum Ausbau der der Angebote des Energie-Erlebnis-Museums beigesteuert:

Auf der Besucherplattform des Fördergerüstes Hauptschacht illustrieren nun zwei große Fotografien, die von diesem Standort erstellt wurden, die gewaltigen Veränderungen, die das Annagelände in nur 25 Jahren erfahren hat. Ist auf dem einen das Verbundbergwerk Anna in vollem Betrieb mit mächtigen Übertagebauten und Rauchschwaden zu sehen, so stellt das andere Bild den heutigen Zustand mit dem großflächigen Annapark, den neuen Erschließungsstraßen und vielen Neubauten das neue Leben auf Anna dar.

Blickpunkt Hauptschacht - Foto: Stefan Schaum, Stadt Alsdorf
Foto: Stefan Schaum, Stadt Alsdorf

Künftige Besuchergruppen, die an einer vom ENERGETICON organisierten so genannten Annapark-Führung teilnehmen, erfahren auf diese Weise noch plastischer den Wandel in Alsdorfs Mitte. Zusätzlich focussieren Objektbetrachter den Blick der Besucher auf besondere Merkmale der Region (Bergehalden, Kraftwerke etc.).

Die Initiative für diese besucherfreundlichen Ergänzungen ging von den Fördervereinsmitgliedern Vorpeil und Bast aus. Ihre Umsetzung  ermöglichten Tourismusfördermittel der StädteRegion Aachen und des Pro ENERGETICON e.V.. Die Pixelcowboys erledigten die grafische und technische Realisierung. 

Pro ENERGETICON e.V.

Postanschrift

Pro ENERGETICON e.V.
Konrad-Adenauer-Allee 7
D-52477 Alsdorf

 

Geschäftsstelle

Konrad-Adenauer-Allee 7
52477 Alsdorf

Telefon: +49 2404 59911-0
Fax: +49 2404 59911-19
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!