Freitag 20 Jul 2018
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Die Geschichte von Sonne & Erde

Die Sonne: Unser energetisches Zentralgestirn.

Die Geschichte von Sonne und Erde

Solare Energieschatzkammer in der Schmiede 

Die Geschichte des fossil-industriellen Zeitalters

Als das ENERGETICON noch ein Bergwerk war: das ehemalige Steinkohlenbergwerk Anna II

Energiewende

Solarkraftwerk vor dem Braunkohlekraftwerk Weisweiler

Die Geschichte des regenerativ-industriellen Zeitalters

Solarturm-Kraftwerk der DLR in Jülich. Foto: DLR

Die Geschichte des regenerativ-industriellen Zeitalters

Regenerative Energien im OG-Kaue © Foto: T. Mayer

Führungen im ENERGETICON

Führung einer Seniorengruppe im Untertagebereich

Führungen im ENERGETICON

Eine Gruppe übertage

Tagungsort ENERGETICON

Kongress des Fraunhofer Instituts für Lasertechnik ILT, Aachen

Diskussionsforum ENERGETICON

Wirtschaft und Wissenschaft: Energiedialog

Klassik im ENERGETICON

Mai Klassik Festival: Trio Testore

Jazz im ENERGETICON

 Samuel Schürmann und "Swing it" 

Rock im ENERGETICON

Städteregionales Kulturfestival: SignalX-Performance

Theater im ENERGETICON

GRETA - das junge Grenzlandtheater Aachen

Kunst im ENERGETICON

Fotoausstellung "Energiereich - Bergbau"

Die Gebäude des ENERGETICON

Fördermaschinenhaus, Schmiede und Kaue © Foto: T. Mayer

Bistro Eduard

Die kulinarische Adresse im Schmiedegebäude des ENERGETICON.

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Fotoausstellung im ENERGETICON

Erstellt: Mittwoch, 18. Juli 2018 08:46.

Fotoausstellung Sonne und Nutzenergien_2Am Mittwoch, den 11. Juli, wurde die Ausstellung „MineCraft – Foto AG im ENERGETICON“ mit einer Vernissage eröffnet.

In der Ausstellung sind Bilder von Schülerinnen und Schülern der Europaschule Herzogenrath zu sehen, die in einer AG im Rahmen des Projekts MineCraft im ENERGETICON entstanden sind. Angeleitet von der Fotografin Agnes Bläsen-Jansen fanden die Teilnehmer der AG ihre Motive in der Ausstellung des ENERGETICON und auf der Bergehalde Anna. Die Themen Mensch und Technik, Bergbau und Natur, Licht und Schatten finden sich in den Bildern gut getroffen wieder.

Mit kurzen Erläuterungen zu den gewählten Motiven führten die AG Teilnehmer und Teilnehmerinnen die interessierten Gäste der Vernissage an den Bildern vorbei.

Das Projekt MineCraft wurde bereits am Ende des Schuljahres 2016/17 zum Teil im ENERGETICON durchgeführt. Finanziert vom Kulturagenten Programm für kreative Schulen arbeiteten 11 Schülerinnen und Schüler in der AG Fotografie. „Leider konnten wir nicht alle Bilder der AG ausstellen“, so Brigitte Richter, die Museumspädagogin des ENERGETICON. „Mit den 32 ausgesuchten Motiven haben wir aber ganz bestimmt eine sehr sehenswerte Auswahl getroffen.“

Jeder Museumsbesucher hat noch bis Anfang November die Gelegenheit die Fotos im Raum Sonnen- und Nutzenergie des ENERGETICON zu sehen.

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„Kohleglut“ übergeben

Erstellt: Montag, 16. Juli 2018 13:19.

Kohleglut_2Vor wenigen Tagen lagerte die Kohle noch 1.200 Meter tief im Boden der Stadt Bottrop. Nun liegt sie als weitere künstlerische Installation in der Außenausstellung, im so genannten „Skulpturenpark Energie“ des ENERGETICON, nahe dem „Elementebaum“ des niederländischen Künstlers Egidius Knops. Die letzte noch aktive Zeche des Ruhrgebiets, Prosper-Haniel, mit deren Stilllegung im Dezember dieses Jahres der Deutsche Steinkohlenbergbau ein Ende finden wird, schenkte das „schwarze Gold“ und der deutsch/italienische Künstler Renato Santarossa schenkte dem Energie-Erlebnis-Museum die Idee und die weiteren Materialien zur „Kohleglut“.

Santarossa hat fünf massive Glasschwerter zwischen den Kohlebrocken angeordnet. Sie erstrahlen in den dunklen Tagesstunden rot und lassen die Kohle scheinbar glühen. Die Idee hatte der Künstler als er vor Jahren in Dinslaken seine erste Grubenfahrt absolvierte, „ein Erlebnis, dass mich zutiefst berührte und mich zu dieser künstlerischen Interpretation inspirierte.“

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Bei der Übergabe der Skulptur von Renato Santarossa an das ENERGETICON wies Gesellschaftsversammlungsvorsitzender Axel Wirtz auf die besondere Symbolik dieser sechs Tonnen Prosper-Kohle hin: „Die eindrucksvolle Installation steht hier im regionalen  Museum für das erste stillgelegte Revier, dem Aachener Revier. Sie ist aber zugleich ein Monument für das nahe Ende der großen Kohleaera insgesamt.“

Geschäftsführer Harald Richter sieht in der „Kohleglut“ noch eine andere Bedeutung: „Als Endpunkt des Ausstellungsparcours erinnert das schwarze Monument den Besucher noch einmal eindringlich an die Zeit, in der das ENERGETICON noch Anna II  war und daran, dass die Verbrennung von Kohle der Hauptmotor der industriellen Revolution war und noch ist.“

Aus Mitteln der Regionalen Kulturförderung machte der LVR Transport und Aufbau der jüngsten Attraktion der ENERGETICON-Ausstellung möglich.

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Projektwoche im ENERGETICON

Erstellt: Donnerstag, 12. Juli 2018 10:24.

Projektwoche 2018 im ENERGETICONDie Willy-Brandt Gesamtschule Übach-Palenberg führte im Juni ihre Projektwoche durch und eine der Projekt AGs fand im ENERGETICON statt.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7c hatten es sich zur Aufgabe gemacht, jeweils eine Seite der beiden großen Rotorblätter auf dem Außengelände des ENERGETICON zu gestalten.

Im Unterricht entwarfen die Schülerinnen und Schüler Bilder, die die Geschichte der Energienutzung durch den Menschen darstellen. Von der Entdeckung des Feuers über die frühe Nutzung der Windkraft bis hin zu modernen Biogas- und Photovoltaikanlagen sind die wesentlichen Techniken auf einer Zeitleiste bildlich dargestellt. Sie schmücken nun das 16 m lange Rotorblatt.

Projektwoche im ENERGETICON: Das große Rotorblatt
 

„Das Thema des ENERGETICON ist genau getroffen“, freut sich Museumspädagogin Brigitte Richter über den gelungenen Entwurf und seine Umsetzung.

Das kleinere Rotorblatt wurde mit den Schlagworten der Energiewende geschmückt. Wind, Wasser, Sonne und Erde als Synonyme für Windkraft, Sonnenenergie, Wasserkraft und die Nutzung von Erdwärme sind als Graffitis zu sehen.

Projektworche im ENERGETICON: Das kleine Rotorblatt

Zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Teuku, ihrem Kollegen Herrn Papanikolaou und einem jungen Gaffitikünstler haben die Schülerinnen und Schüler skizziert und vorgezeichnet, gesprüht und gepinselt und das ENERGETICON mit einem weiteren Eyecatcher etwas bunter gemacht.

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Inklusion in Museen – Stand der Dinge

Erstellt: Donnerstag, 14. Juni 2018 13:00.

 - Auftaktveranstaltung im ENERGETICON - 

Inklusion in Museen_22006 verabschiedeten die Vereinten Nationen (UN) die „Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (BRK)“. Ihnen soll so weit wie möglich die selbstbestimmte Teilhabe am (kulturellen) Leben ermöglicht werden. Sie formuliert jedoch keine Sonderrechte für diese Menschen. Deutschland setzte die Leitlinien dieser Konvention 2011 in ein nationales Aktionsprogramm um, das Land NRW verabschiedete 2012 einen Landesaktionsplan, und auch der Landschaftsverband Rheinland (LVR) erstellte 2012 für seinen Zuständigkeitsbereich einen solchen Plan mit dem Titel „Gemeinsam in Vielfalt“.

Frau Ruth Türnich von der Museumsberatung des LVR erläuterte auf Einladung ENERGETICON und des Vereins für Blinde und Sehbehinderte der StädteRegion Aachen anhand verschiedener musealer Einrichtungen des Rheinlandes den derzeitigen Stand der Umsetzung von Maßnahmen der Inklusion in Museen. Sie betonte dabei immer wieder, dass Maßnahmen dieser Art in der Regel auch stets vorteilig für Menschen ohne Behinderung seien. Beispielsweise seien Texte in einfacher Sprache und großer Schrift, sinnfällige Orientierungssysteme, Videoguides, multisensorische Installationen oder Hands-On-Elemente für alle Besuchergruppen von Nutzen.

In der lebhaften Diskussion mit Vertretern der Johannes Kepler Schule des LVR in Aachen, des Museumsdienstes der Stadt Aachen, des Behindertenbeirates der Stadt Alsdorf und Mitgliedern und Mitarbeitern des Blindenvereins sowie des ENERGETICON entstanden bereits konkrete Ansatzpunkte für inklusive Verbesserungen des Alsdorfer Energie-Erlebnis-Museums. Unter Beteiligung von Bernd Neuefeind (Blinden- und Sehbehindertenverein StädteRegion Aachen), Armgard Gessert (Johannes Kepler Schule) und Dorothea Päffgen (Louis Braille Schule des LVR, Düren) wollen Mitarbeiter/-innen des ENERGETICON im Selbstversuch die Erlebniswelt von Blinden bzw. gehörlosen Menschen in der Ausstellung nachvollziehen und daraus praktische Folgerungen für Maßnahmen ziehen. Dabei sollen die besonderen sensorischen Stärken von behinderten Menschen angesprochen werden.

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Regionale Technikmuseen im Doppelpack

Erstellt: Montag, 04. Juni 2018 12:55.

Kombiticket- ENERGETICON und Zinkhütter Hof vereinbaren engere Kooperation / Kombiticket -  

„Aus einem Nebeneinander soll ein Miteinander werden und davon sollen vor allem die Besucher profitieren“, sagen Harald Richter, Geschäftsführer des Alsdorfer ENERGETICON und Sebastian Wenzler, Leiter des Stolberger Zinkhütter Hofs. Die beiden beliebten Technikmuseen in der Technologieregion Aachen bieten als ersten sichtbaren Schritt ab sofort ein Kombiticket an, das den Besuch beider Häuser um 20 % für Vollzahler (auf 10 Euro) und um 35% für reduzierten Eintritt (auf fünf Euro) noch besucherfreundlicher gestaltet.

Die Museen haben große Schnittmengen bezüglich ihrer Zielgruppen (Schüler, Senioren, Familien), sie bieten beide umfangreiche pädagogische Programme an, sie sind anerkannte außerschulische Lernorte, befinden sich beide in attraktiven Altindustriegebäuden und werden beide, neben der Unterstützung ihrer Standortgemeinden, von den großen Gebietskörperschaften LVR und StädteRegion Aachen getragen.

Neben dem gemeinsamen Ticketing werden die Museen künftig in den Bereichen Vermietungsgeschäft, Veranstaltungsbetrieb, museumspädagogische Angebote oder auch Marketing enger zusammenarbeiten, beschreiben Richter und Wenzler die kurzfristigen Ziele. Für das kommende Jahr ist ein abgestimmtes, sich ergänzendes Programm für den internationalen Museumstag, den Familientag der StädteRegion Aachen und den Tag des offenen Denkmals in Planung.

Für die mittel- und langfristige Perspektive ist eine Zusammenführung der beiden Standorte unter der Dachmarke „Industrie- und Technikmuseum der Region Aachen (ITRAC)“ zu einem dezentralen Museum angestrebt. Hierbei blieben natürlich die jetzigen thematischen Schwerpunkte, Energie/Bergbau in Alsdorf und Metallurgie/Weiterverarbeitung in Stolberg, bestehen. Als verbindendes zusätzliches Thema ist Ziel eine Darstellung des Aachener Raumes als Pionierregion der deutschen Industrialisierung und als Gründerregion großer Industriekonzerne. Einen industriehistorisch gestützten Beitrag zur Identitätsbildung des Aachener Raumes und ein historisches Qualitätssiegel für Zwecke aktueller Wirtschaftsförderung sieht Professor Dr. Paul Thomes vom Lehr- und Forschungsgebiet Wirtschafts-, Sozial- und Technologiegeschichte der RWTH im Doppelpack der beiden Technikmuseen.

Axel Wirtz, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung des ENERGETICON und Dr. Paul Thomes, Vorsitzender des Zinkhütter Hof-Trägervereins und ihre Gremien begrüßen nachdrücklich die künftige Zusammenwirken der Technikmuseen: „Eine Win-Win-Situation für beide Häuser, aber auch für die Region!“ Sie sehen erhebliche Potenziale zur Steigerung des touristischen und des Freizeitwertes der Region.

Veranstaltungskalender